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Konzept für Erwachsene
Naturwissenschaften und Kinder – das schließt sich aus, weil naturwissenschaftliche Zusammenhänge für Kinder viel zu komplex sind!
„Chemie für Grundschüler“ funktioniert nicht! Schließlich habe ich Chemie nicht einmal in der Oberstufe verstanden.
Naturwissenschaften können nur in der Schule unterrichtet werden. Außerschulische Lernorte sind nicht geeignet, weil dort nicht die nötige Ausrüstung vorhanden ist.

Falls Sie diese drei Aussagen bejahen, dann müssen Sie an dieser Stelle nicht weiter lesen. Sie können aber Ihr Kind auch zu einer Schnupperstunde (Probelauf) vorbeibringen und sich vom Gegenteil überzeugen lassen.
Denn Kinder sind neugierig. Sie wollen die Welt verstehen und wollen wissen wie bestimmte Dinge funktionieren. Leider haben wir Erwachsenen nicht immer das Wissen und die Geduld die Fragen der Kinder zu beantworten. Wer kennt nicht die Situation, wenn „man Löcher in den Bauch gefragt“ bekommt.
Und hier setzt young scientists an:
Bei uns gibt es keine vorgefertigten Antworten, die man in der einschlägigen Literatur oder im Internet nachlesen kann. Bei uns darf man alles selbst herausfinden. Und jeder darf es selbst herausfinden!
In Einzelarbeit oder in kleinen überschaubaren Gruppen von maximal 4 Kindern werden unterschiedlichste Versuche zu verschiedenen Themen angeboten.
Die Versuche ergeben sich häufig aus der konkreten Situation heraus und sind nicht immer exakt planbar. Dieser situative Ansatz orientiert sich am beobachteten Phänomen und nicht am Lehrplan, der bis zum Jahresende abgearbeitet werden muss.
Vorgeben wird lediglich ein grobes Thema wie z.B. „Gewässer-Ökologie.“ Ob die Kinder gerne die Organismen kennen lernen wollen oder eher abiotische Faktoren wie Fließgeschwindigkeit oder Wassertemperatur bestimmen möchten, entscheiden sie selbst. Für beides muss man dann natürlich Wissen und das entsprechende Material parat haben.
Wichtig ist uns ebenfalls ein interdisziplinärer, d.h. fächerübergreifender Ansatz, bei dem ein Phänomen nicht in verschiedene „Fakultäten“ aufgeteilt wird. Um beim Beispiel der Gewässer-Ökologie zu bleiben: die Wassertemperatur bedingt den Sauerstoffgehalt im Wasser und nur einige Organismen kommen mit geringen Sauerstoffkonzentrationen aus. Es macht keinen Sinn, diesen Sachverhalt in Physik, Chemie und Biologie zu differenzieren.
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